Ergebnisse des Wettbewerbs "Well done: Fleisch und Nachhaltigkeit"

Studenten der ecosign Akademie für Gestaltung in Köln gingen der Frage nach: Wie kann für einen bewussteren Umgang mit tierischen Nahrungsmitteln und für mehr Wertschätzung für Fleisch und Fleischprodukte motiviert werden?

Studenten der ecosign Akademie für Gestaltung in Köln gingen der Frage nach: Wie kann für einen bewussteren Umgang mit tierischen Nahrungsmitteln und für mehr Wertschätzung für Fleisch und Fleischprodukte motiviert werden?

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 Ziel und Idee des Wettbewerbs

Wenn es heute einen großen Ernährungstrend gibt – dann ist es die Hinwendung zu vegetari­scher und veganer Küche. An jeder Ecke sind diese Entwicklungen zu beobachten, ob in den Restaurants und Mensen oder in den Supermärkten und Discountern. Fakt ist aber - die Mehr­heit der Bevölkerung isst regelmäßig Fleisch und versteht es als Teil ihrer Esskultur. Hier setzte der Wettbewerb "Well done: Fleisch und Nachhaltigkeit" an. Für diese Zielgruppe haben wir - die Verbraucherzentrale NRW - und die Studierenden der ecosign uns im Sommersemester 2016 auf die Suche nach kreativen Ideen gemacht: Wie lassen sich die Konsumenten für einen bewusste­ren, nachhaltigen Fleischkonsum, schonende Tierhaltung oder globale Zusammenhänge in der Fleischproduktion auf eine positive Weise gewinnen, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu mahnen? Wie können Menschen angesprochen werden, denen die Missstände in so mancher "Tierhal­tung" nicht gleichgültig sind, sondern die Wert auf besseren Umgang mit den Tieren, hohe Fleischqualität, nachvollziehbare Herkunft und Regionalität legen? Kurzum: Wie kann für einen bewussteren Umgang mit tieri­schen Nahrungsmitteln und für mehr Wertschätzung für Fleisch und Fleischprodukte motiviert werden?

Sparschwein steht auf Münzen vor Notizblock und Taschenrechner

Musterfeststellungsklage gegen Sparkasse Märkisch-Oderland

Die Sparkasse Märkisch-Oderland hat vielen Prämiensparern nach Ansicht der Verbraucherzentrale jahrelang zu wenig Zinsen gezahlt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) klagt deshalb gegen die Sparkasse. Am 26. Februar 2025 urteilte das Brandenburgische Oberlandesgericht. Um höhere Nachzahlungen für die Betroffenen zu erwirken, geht der vzbv nun vor den Bundesgerichtshof (BGH).
Hände mit Geldbörse und Taschenrechner von Rechnungen

Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) klagt erfolgreich gegen die GASAG AG

Das Kammergericht hat die Tarifspaltung des Berliner Gasgrundversorgers für unzulässig erklärt. Daraus können sich hohe Nachforderungen derjenigen Verbraucher:innen ergeben, die in den teuren Neukundentarif gefallen waren. Das letzte Wort wird aber wohl der Bundesgerichtshof haben.
Hände mit Geldbörse und Taschenrechner von Rechnungen

Musterfeststellungsklage gegen GASAG AG

2. Dezember 2021: Kunden:innen der GASAG in der Grund- oder Ersatzversorgung mit Gas zahlten vor diesem Datum 6,68 Cent pro Kilowattstunde. All jene Verbraucher:innen, bei denen der Belieferungsbeginn zwischen dem 2. Dezember 2021 und dem 30. April 2022 lag, zahlten mehr als 18 Cent. Der Tarif für Bestandskund:innen blieb wesentlich günstiger. Davon betroffen sind zehntausende Verbraucher:innen. Für sie kann sich der Preisunterschied schnell auf hunderte von Euro summieren und existenzbedrohend sein. Der vzbv hält das „Zweiklassensystem“ der GASAG für unrechtmäßig und will mit der eingereichten Musterfeststellungsklage den Betroffenen helfen.